Erinnerungskultur

Stolpersteinradtour

12.11.2026 um 15:00 Uhr

Treffpunkt mit Fahrrad: Haupttor des GCM am FG III (Doberaner Str. 53)

Bei schlechtem Wetter geben wir hier einen Alternativtermin bekannt.

Es gibt eine offizielle Tour für die Stolpersteine, einen Spaziergang, dem wir folgen.

Einweihung der neuen Gedenktafel am 26.6.26

Zur Erinnerung an Max und Hertha Naujocks (1894 +1963 | 1898 +1978)

die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Kolonie Wiesenhöhe unter Einsatz ihres Lebens und Gefährdung ihrer Familie verfolgten Menschen das Leben gerettet und ihnen Mut und Zuversicht gegeben haben.

Dorfstraße 9

Start: 17:00 Uhr

Gedenktafel

Gedenktafel2

Gedenktafel3

Familie Naujocks

Wilhelm Behr

Der Wikiepdia-Eintrag zu Wilhelm Behr muss noch erstellt werden.

Max- und Herta-Naujocks-Weg

Wir wollen den Weg selbst um weitere Informationen und Medien erweitern.

Einführung

Wir wollen an Max und Herta Naujocks erinnern. Sie haben während der Nazi-Zeit im Dorf Malchow verfolgten Menschen das Leben gerettet. Dabei haben sie ihr Leben riskiert. Wenn du mehr über diese mutigen Menschen wissen willst, dann folge diesem Weg oder du gehst zur Dorfstraße 9. Da gibt es eine Erinnerungstafel.

Über die Familie

Der Malchower Böttcher Max Naujocks heiratete am 01.03.1919 Herta Scharlack in Weißensee. Sie war jüdischer Abstammung, konvertierte aber gut 20 Jahre nach der Eheschließung zum Christentum. Das war zu Zeiten der höchsten Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.

1921 wurde Fritz geboren und 1927 kam Gertrud zur Welt. Weitere drei Jahre später erblickten Gisela, 1933 Helga und 1935 Irmhild das Licht der Welt. Dorothea wurde im Krieg 1942 geboren und lebte nur wenige Monate.

Die Kinder wurden als "halbjüdisch" diskriminiert und in der Schule schikaniert.

Die Familie lebte bis 1940 in Weißensee in der Langhansstraße 122 und zog dann in die Laubenkolonie "Wiesenhöhe" Parzelle 8 im dörflichen Malchow.

Eheleute Max und Herta Naujocks

Stammbaum der Eheleute Naujocks